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Artikel: Crêpepfanne: Lohnt sich der Kauf?

Crêpepfanne aus Gusseisen

Crêpepfanne: Lohnt sich der Kauf?

Es gibt kaum jemanden, der Crêpes, die hauchdünnen französischen Pfannkuchen, nicht mag. Je nach Füllung sind sie süß oder herzhaft und damit sehr vielseitige Gerichte. Mit einer Crêpepfanne musst Du nicht mehr Ausschau nach dem nächsten Crêpestand halten, sondern kannst sie jederzeit zu Hause zubereiten.

Allerdings bleibt eine Frage: Lohnt sich die Anschaffung überhaupt? Schließlich ist der Einsatzbereich dieser speziellen Pfannen eher beschränkt. Wie auch immer Du Dich entscheidest: In diesem Artikel erfährst Du alles über die Stärken und Schwächen dieser Pfannen und kannst die richtige Entscheidung treffen.


Inhalt



Das lernst Du in diesem Artikel

  • Was eine gute Crêpepfanne ausmacht
  • Was Du mit Crêpepfannen noch zubereiten kannst
  • Mein Lieblingsrezept für Crêpes

Was ist eine Crêpe Pfanne?

Crêpes sind die Nationalspeise in der Bretagne. Traditionell werden sie hier auf randlosen Platten aus Gusseisen zubereitet. Im Fachjargon heißt diese Platte „Bilig“. Die Zubereitung erfordert Übung: Auf der heißen Platte bleibt nur wenig Zeit, den Teig mit Hilfe eines „Teigrechens“, auch „Rozell“ genannt, perfekt gleichmäßig zu verteilen. [1]

Crêpe-Zubereitung an einem Crêpe-Stand
Gut zu wissen

Crêpes stammen aus dem Westen der Bretagne und bestehen aus Weizen oder Buchweizen. Im Osten der Bretagne sind die Eierkuchen herzhafter und werden als Galette bezeichnet.

Eine solche Gusseisenplatte ist für den Einsatz in der eigenen Küche allerdings kaum geeignet. Auch die handlicheren Crêpe Maker nehmen noch immer recht viel Platz in Anspruch. Deshalb kommt hier eine „Crêperie“, eine Crêpepfanne zum Einsatz. Diese runde Pfanne hat einen sehr niedrigen Rand, der es leicht macht, den fertigen Crêpe aus der Pfanne auf den Teller zu bekommen. Da eine Crêperie eher leicht ist, hast Du es auch leichter mit einer einfachen Handbewegung den Teig gleichmäßig zu verteilen.

Crêpepfannen gibt es in verschiedenen Größen, wobei die gängigen Maße bei 25 – 28 cm Durchmesser liegen.

Worauf solltest Du beim Kauf einer Crêpepfanne achten?

Beschichtete Crêpepfanne

Ein guter Crêpe ist hauchdünn und gleichmäßig gebräunt. Das erreichst Du nur, wenn Du den Teig gut in der Pfanne verteilen kannst und die Bratfläche überall dieselbe Temperatur besitzt. Da Du den Teig durch Schwenken in der Pfanne verteilst, muss diese gut in der Hand liegen. Damit der Teig gleichmäßig bräunen kann, ist es entscheidend, dass die Größe der Herdplatte zur Pfanne passt. Ist die Herdplatte zu klein, ist das Ergebnis ein unregelmäßig gebräunter Crêpe, der in der Mitte zu braun und am Rand zu weich ist. Wichtig ist, dass der Pfannenboden nicht zu dünn ist und wirklich eben auf dem Herd aufliegt. Nur so erwärmt er sich wirklich gleichmäßig.

Am leichtesten ist die Zubereitung dieser hauchdünnen Teigfladen in einer beschichteten Pfanne. Hier musst Du Dir keine Sorgen machen, dass ein Crêpe festklebt oder einreißt. Möglich ist die Zubereitung aber auch in Gusseisenpfannen mit einer guten Patina, da diese auch eine Antihaftwirkung aufweist.

Grundlegend kannst Du Crêpes tatsächlich in jeder Pfanne zubereiten, wobei ein sehr hoher Rand wie in einer Schmorpfanne die Angelegenheit sehr umständlich macht. Wie Du Crêpes in einer normalen Pfanne zubereitest, zeigen wir Dir in dem Videokurs, den es zu jeder STUR-Pfanne gibt.

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Was lässt sich noch in der Crêpepfanne zubereiten?

In der Theorie kannst Du eine Crêpepfanne wie jede andere Bratpfanne auch nutzen. Spiegeleier, zarte Omelette oder ein Fischfilet lassen sich problemlos zubereiten.

Der niedrige Rand schränkt ihre Vielseitigkeit allerdings ein. Wenn Du nicht aufpasst, geht schnell einmal etwas daneben und Du musst nach dem Kochen mehr putzen. Für Saucen oder alle anderen Gerichte, die gerührt werden müssen, sind diese Pfannen ebenfalls nicht geeignet – sie bieten schlicht nicht das nötige Volumen.

Warum klebt der Crêpe in der Pfanne an?

Je zarter ein Crêpe, desto empfindlicher. Während ein dicker Pfannkuchen etwas robuster ist, reißt der bretonische Eierkuchen sehr leicht ein. Klebt er also in der Pfanne fest, ist beinahe alles verloren. Aber woran liegt es, dass er sich nicht mehr vom Pfannenboden lösen will?

In einer Pfanne mit Antihaftbeschichtung kannst Du auf Öl verzichten. Lässt die Antihaftwirkung allerdings nach, benötigst Du eine gleichmäßige, dünne Fettschicht, damit sich die Crêpes gut lösen. Auch ein wenig Geduld ist gefragt: Gib den Teig erst in die Crêpepfanne, wenn Pfanne und Öl heiß genug sind, und versuche nicht, den Crêpe zu früh zu wenden. Wenn der Teig goldbraun ist, löst er sich von selbst.

In diesem Artikel erzählen wir Dir mehr darüber, wie Du das Ankleben in Pfannen verhinderst.

Rezept für Crêpes: Mein Favorit

Crêpe Rezept

Du hast die passende Pfanne – nun fehlt noch das passende Rezept. Ehe Du Dich durch zahlreiche Varianten probierst, verrate ich Dir mein Lieblingsrezept für einen guten Start. Wenn Deine ersten Crêpes gelungen sind, sei ruhig experimentierfreudig und teste mit weiteren Zutaten. Zimt und Vanillezucker im Teig sorgen für süße Crêpes, während manche Rezepte einen Schuss Cognac vorschlagen.

Dieses Grundrezept reicht für etwa 10 Crêpes. Je nach Füllung werden sie herzhaft oder süß.

Du brauchst:

  • 250 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • 2 Eier

Und so geht's:

  1. Vermische Eier und Mehl in einer Schüssel. Gründlich rühren, damit sich keine dicken Mehlklumpen bilden.
  2. Gib nach und nach das Wasser und die Milch dazu. Vermische es zu einem glatten Teig, bis wirklich alle Klumpen aufgelöst sind.
  3. Lasse den Teig etwa 30 Minuten ruhen. So kann sich ein leichtes Glutennetzwerk entwickeln, das die Crêpes später schön elastisch macht.
Gut zu wissen

Wie auch bei Pfannkuchen ist es bei Crêpes wichtig, dass wirklich keine Klumpen mehr im Teig sind. Sie würden die Crêpes ungleichmäßig werden lassen oder zu Löchern und Rissen führen. Wenn die Klümpchen gar nicht verschwinden wollen, kannst Du den Teig durch ein Sieb gießen.

Fazit: Empfehlenswert für Crêpe Fans

Eine Crêpepfanne wurde speziell dafür entwickelt, Dir die Zubereitung der hauchdünnen Eierkuchen zu erleichtern. Wenn Du nicht genug von Crêpes bekommen kannst, aber keinen großen Crêpe Maker in Deiner Küche unterbringen willst, ist eine Crêpepfanne eine gute Anschaffung.

Wenn Du allerdings nur selten Crêpes zubereitest, reicht in der Regel auch eine normale Bratpfanne mit nicht allzu hohem Rand dafür aus.

FAQ

Welche Pfanne eignet sich als Crêpepfanne?

Du kannst beinahe jede Bratpfanne als Crêpepfanne nutzen. Modelle mit einem sehr hohen Rand, wie beispielsweise Schmorpfannen, sind aber nicht geeignet.

Aus welchem Material sollte die Crêpepfanne sein?

Die meisten Crêpepfannen bestehen aus Aluminium oder Edelstahl und sind beschichtet. Aber auch Gusseisenpfannen mit einer guten Patina eignen sich sehr gut für die dünnen Eierkuchen.

Quellen

[1] https://www.bretagne-reisen.de/darauf-habe-ich-lust/die-gastronomie/bretonische-spezialitaeten/alles-ueber-crepes/

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