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Sarah Hallmann: Fasnachtsküchle und Kindheitserinnerungen

By: Sarah Hallmann

Sarah Hallmann, Chefköchin und Inhaberin des „Hallmann & Klee“, erinnert sich an ihr Lieblingsgericht aus Kindheitstagen: Fasnachtsküchle. Sie erzählt, wie ihre Oma für die ganze Familie kochte, warum Salz in Süßspeisen gehört und wie Kindheitserinnerungen durch Essen wachgerufen werden.

Sarah's Rezepttipp

Fasnachtsküchle

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 250 ml Milch
  • 80–100 g Butter oder Margarine
  • 50–80 g Zucker
  • 1–2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben: etwas Zitronenschale oder Anis

Equipment:

Zubereitung:

So bereitest du den Teig zu:

Würfle die Butter und löse sie in warmer Milch auf.
Gib den Zucker zur Milch-Butter-Mischung und rühre, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Achte darauf, dass die Mischung nicht mehr als lauwarm wird!
Gib danach die Eier hinzu.
Forme das Mehl in einer Knetschüssel zu einer Mulde. Gib die Mischung hinein und knete den Teig in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer oder klassisch mit den Knethaken deines Handrührers, so lange, bis ein glatter Teig entsteht.

Tipp: Meine Oma sagte immer, Hefeteig soll nie zu trocken sein – gib wirklich alle Flüssigkeit gleich dazu!

Lass den Teig an einem warmen Ort unter einem feuchten Tuch zweimal gehen. Die Gehzeit hängt von der Raumtemperatur ab. Man sagt ca. so lange, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Erhitze ausreichend Butterschmalz in einer Pfanne zum Frittieren.

Tipp: Du kannst das Backfett mit einem rohen Kartoffelstück testen – sobald es sich bräunt, hat das Fett die perfekte Temperatur.

Rolle den Teig mit etwas Mehl zu einem großen Rechteck aus (kleinfingerdick) und schneide ihn mit einem Backrädchen in Rauten.

Sarah Hallmann

Chefköchin und Inhaberin

Berlin-Neukölln

Sarah Hallmann ist die herzliche Patronin und Köchin hinter Hallmann & Klee in Berlin-Neukölln. Sie hat das einstige Frühstückslokal von 2016 Schritt für Schritt in eine gefeierte Fine-Dining-Adresse verwandelt.
Für ihren ehrlichen, unaufgeregten Stil wurde sie 2023 vom Gault&Millau zur „Gastronomin des Jahres“ gekürt und mit drei Hauben ausgezeichnet; 2024 folgte dann der erste Michelin-Stern für das Restaurant. Sarah kocht reduziert und produktzentriert, oft mit Gemüse im Mittelpunkt. Aufgewachsen auf einem Hof in der Region Stuttgart/Ingersheim, bringt sie bäuerliche Kindheitserinnerungen, handwerkliche Präzision und Respekt vor Produkten in jede Menüfolge.

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